Ambiente

Impressionen

Die Gestaltung neuer Praxisräume bedarf zunächst einer Vision, notwendigerweise gepaart mit der Vorstellungskraft, die nötig ist, um ein inneres Bild entstehen zu lassen. Es ist wie das Malen eines Bildes: Strich für Strich fügt sich zusammen, was zunächst nur fiktiv vor dem eigenen inneren Auge als Idee existiert. Dieses innere Bild in die Realität umzusetzen bedarf es fremder Hilfe, bedarf es Menschen, die bereit sind, ihr Können in den Dienst der Umsetzung einer Vision zu stellen, sich motivieren zu lassen, kreative und handwerkliche Höchstleistungen zu erbringen.

Dank langjähriger Zusammenarbeit mit Meistern ihres Fachs, ist die Umsetzung unseres neuen Lebens-/Arbeitsraumes „Praxis" vorstellungsgerecht und in hoher fachlicher Qualität gelungen. Für Ihre Leistung geachtet, möchte ich in diesem Sinne all denen, die mich mit ihrem Engagement, ihren Ideen und ihrem Fachwissen bei der Realisierung der Praxisräume begleitet und unterstützt haben, recht herzlich danken. Sie alle können sicher sein, dass ich ihre Arbeit hoch schätze und achte und auch dafür sorgen werde, dass andere, die vielleicht kein Auge mehr dafür haben, diese zu schätzen wissen. Ohne ihre Hilfe wäre die Umsetzung der dem Ambiente zugrunde liegende Philosophie, dem, was hinter der visuell wahrzunehmenden Fassade steht und welche tieferen Einblicke diese „Äußerlichkeiten" geben, nicht möglich gewesen.

Zunächst ist mir ein schöner Arbeitsplatz – der auch den immer noch ungebrochenen Spaß an meinen Beruf visualisiert – für mich, meine Mitarbeiter und meine Patienten wichtig. Ein Platz, an dem es Freude macht zu arbeiten, sich behandeln zu lassen und – sofern einmal unvermeidbar – auch die Qualität des Wartens stimmt.

Natürlich soll das Ambiente bereits auf den ersten Blick deutlich machen, dass hier in unserer Praxis einiges anders ist als andernorts. Dies jedoch nicht „aufgesetzt", sondern natürlich, selbstverständlich und ehrlich – denn es ist ein nach außen gekehrtes Stück von uns.

Was gibt es besseres, um dies zu visualisieren, als sich möglichst vieler natürliche Materialien zu bedienen und diese, ihre Schönheit achtend, harmonisch miteinander zu kombinieren: Holz, Glas, Metall, Marmor, Seide.

Die vergangenen 30 Jahre haben mich unter anderem gelehrt, der Natur, die schließlich auch meinen Beruf prägt, mit zunehmender innerer Bewunderung zu begegnen und mich gerne ihrer einmal entdeckten Faszination unterzuordnen. Wenn ich mir vor Augen führe, welcher Aufwand nötig ist, um nur ein kleines Mosaiksteinchen, wie einen Zahn, möglichst naturgetreu und harmonisch zu rekonstruieren und in ein komplexes System zu integrieren, bin ich immer wieder aufs Neue fasziniert. Ästhetik – wie wir sie verstehen – hat etwas mit Natürlichkeit und Harmonie zu tun, sich in das, was besteht hineinzufühlen und zu versuchen, es möglichst optimal zu rekonstruieren und nicht, es um jeden Preis vermeintlich besser oder schöner machen zu wollen und damit irgendwelchen – zumeist fehlgeleiteten – aktuellen Schönheitsidealen zu unterwerfen. Diese stehen nämlich häufig für synthetisch-gekünstelte und damit leblose Schönheit à la „Barbie-World". Das ist nicht unser Metier und wir überlassen dies gerne den „Eintagsfliegen" und ihren Opfern.

Dezentes – an solide Steinblöcke erinnerndes – Gelb, Gold – als nach wie vor bestem und edelstem Werkstoff unseres Berufes, dezent und unaufdringlich im Hintergrund für unerreichte Präzision sorgend, Marmor – als Sinnbild für faszinierende Schönheit naturgeborener Kreativität,  Leder – als optimaler, schmeichelnder und doch unverwüstlicher Bezugsstoff und Holz – dessen natürliche Schönheit und seine im Laufe der Jahre bei guter Pflege immer reizvollere Patina schaffen in ihrem Zusammenspiel ein zeitloses Ambiente in Harmonie.

Gepaart mit anspruchsvoller moderner Kunst, die ebenso Weltoffenheit wie Zukunftsorientierung widerspiegelt, finden wir uns in der bekannten Aussage

„Dem Wahren Schönen Guten"

die auch immer Maxime unseres ärztlichen Handelns ist, wieder.

Natürlich hat eine ärztliche, insbesondere aber zahnärztliche/oralchirurgische Praxis immer zwei Bereiche, die es gilt trotz – oder gerade wegen – ihrer völlig differierenden Funktion gestalterisch getrennt und gleichzeitig als Einheit darzustellen.

Da ist zum einen der einladende, möglichst Angst lösende und sich vor dem Gast verbeugende Eingangs-/Rezeptions- und Wartebereich, zum anderen aber der Behandlungsbereich. Natürlich wollen wir uns auch gerade im eigentlichen Behandlungsbereich wohl und angenehm umgeben fühlen, doch hier hat die Bestimmung und Funktionalität Priorität. Modernes Design, klare Linien visualisieren „State of the Art“, d.h. sich im fachlichen „Hier und Jetzt“ zu befinden. Dem tragen wir durch laufende hochwertige Fortbildung und selektive Anwendung neuer wissenschaftlich fundierter Behandlungstechniken und Erkenntnisse Rechnung.

Eine für diesen Bereich extrem wichtige Maxime ist die Sauberkeit und Hygiene. Ich habe Wert darauf gelegt, dass auch hier – durch die keine Sünde duldende Farbe „weiß" – sofort, noch bevor man genügend Zeit hatte, alle Einzelheiten wahrzunehmen, eben diese Hygiene und Sauberkeit erfahren wird. Natürlich folgt hieraus, dass dieser Bereich steriler, technischer und distanzierter wirkt; aber gerade dadurch ordnet er sich Ihrem hohen Behandlungsanspruch als Patient in unaufdringlich perfekter Weise unter.

Ganz besonders danken möchte ich den Firmen: