Zahnärztliche Chirurgie/ Oralchirurgie

Die Durchführung möglichst atraumatischer, mikrochirurgischer, implantologischer sowie knochenaufbauender (augmentativer) zahnärztlich chirurgischer Behandlungen sollte nach unserer Auffassung von Kollegen mit abgeschlossener profunder oralchirurgischer Qualifikation erfolgen. Die dreijährige Zusatzausbildung zum „Zahnarzt für Oralchirurgie“ garantiert die in unseren Augen erforderliche Qualifikation und Erfahrung umfassend chirurgisch tätig werden zu können. 

Keine operative Situation gleicht der anderen und trotz optimaler Diagnostik ergeben sich immer wieder anatomische oder situationsbedingte Besonderheiten, die sich souverän und erfolgreich nur mit dem entsprechenden „Know-how“ und der notwendigen Erfahrung lösen lassen. Daher war es für mich ein absolutes Muss, direkt nach dem Studium die zusätzliche dreijährige Ausbildung in der oral- und kieferchirurgischen Fachabteilung einer Universitätszahnklinik zu absolvieren. 

Alle anderen zwischenzeitlich geschaffenen – mehr oder weniger schnell und inhaltlich unterschiedlich umfassend – zu absolvierenden „Zertifizierungskurse, postgraduierte Studien und Curricula“ mit zumeist irritierend hochtrabenden Zusatzbezeichnungen wie „Master of ….“ etc. stellen nach meiner Auffassung keine wirkliche Alternative dar. Sie können das notwendige chirurgische Können sowie die umfassende operative Erfahrung und Beherrschung schwieriger Situationen einer dreijährigen profunden chirurgischen Ausbildung nicht ersetzen. 

Gerade aber die auf diesem Können und Erfahrung basierende innere Ruhe und Gelassenheit des Behandlers in Verbindung mit einem profunden Vertrauensverhältnis zwischen Ihnen und uns machen daher – selbst bei ausgeprägten Angstpatienten – eine komplikationslose operative Behandlung in Lokalanästhesie bei uns möglich. Wir erhalten immer wieder das „Feed-back“ unserer Patienten, dass selbst lang andauernde zahnärztlich-chirurgische Eingriffe in Lokalanästhesie – selbstverständlich schmerzfrei – entspannt überstanden wurden, da man das intensive Gefühl hatte, sich vertrauensvoll „fallen lassen“ zu können und spürte, in besten und kompetenten Händen zu sein. 

Selbstverständlich besteht in  besonders gelagerten individuellen Einzelfällen auch die Möglichkeit eine Behandlung in Vollnarkose durchzuführen.